Heutzutage stellt das Service-Angebot für immer mehr Kunden ein wichtiges Kaufkriterium dar. Gerade in Märkten mit homogenen Produkten kann sich ein Unternehmen über die Service-Leistungen vom Wettbewerb abheben. Zudem weist der Service in vielen Branchen ein großes Umsatz- und Gewinnpotenzial auf. Ähnlich wie bei Produkten wenden viele Unternehmen aber den Cost-Plus-Pricing-Ansatz an und legen zur Preisfindung einen pauschalen durchschnittlichen Stundensatz oder Erfahrungswerte zugrunde.

Modernes Service Pricing berücksichtigt die Zahlungsbereitschaft von Kunden, die aufgrund unterschiedlicher Motive und Präferenzen anders ausfallen können. Zur Messung der Zahlungsbereitschaft können spezielle Methoden zum Einsatz kommen, wie z. B. das Conjoint-Measurement. Mit dem Conjoint-Measurement können die Nutzenwerte verschiedener Service-Leistungen ermittelt werden, um unterschiedliche Preisstellungen herauszuarbeiten.

Zudem lassen sich Serviceleistungen nach verschiedenen Kriterien differenzieren. Häufig erfolgt eine Differenzierung des Stundensatzes nach Zeit, Region oder Art der Tätigkeit. Die Differenzierungskriterien hängen stark von der Industrie und der Kundenstruktur ab, wobei die oberste Zielsetzung darin besteht, den Value aus Kundensicht zu berücksichtigen.

Service Pricing

R&P – von den Besten die Netten

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