Die Preiselastizität gibt an, wie stark sich die Menge prozentual verändert, wenn sich der Preis um ein Prozent verändert. Beispielsweise zeigt eine Preiselastizität von -3, dass sich die Menge um 3% verringert, wenn sich der Preis um ein Prozent erhöht. Die Preiselastizität stellt daher ein Maß dar, ob ein Markt tendenziell preissensibel reagiert (hohe Preiselastizität) oder preisunsensibel reagiert (niedrige Preiselastizität). Nicht beantwortet werden kann die Frage, wie viel der Preis erhöht oder gesenkt werden soll. Daher stellt die Preiselastizität in erster Linie einen ersten Anhaltspunkt dar, ob Preiserhöhungsspielraum besteht oder nicht. Zur Bestimmung der Preiselastizität können verschiedene Verfahren herangezogen werden, wie z. B. historische Verkaufsdaten. Zu berücksichtigen ist aber, dass verschiedenste Störgrößen (saisonale Effekte, Wettbewerbsaktionen, Mengenschübe vor Feiertagen) die Ergebnisse der Preiselastizität beeinflussen können, sodass häufig Korrekturen notwendig sind.
Die Kreuzpreiselastizität, als Sonderform der Preiselastizität, beschreibt, wie die Preise eines Gutes variieren, wenn sich die Mengen eines anderen Gutes verändern. Zu unterscheiden sind in diesem Fall Komplementärgüter und Substitutionsgüter. (Vgl. Marketing- und Verkaufslexikon, Geml/Lauer, 2008, S. 261)

Preiselastizitaet

R&P – von den Besten die Netten